Wien

Wien verbindet Kaffeehauskultur mit einer offenen, lebendigen Szene. Die Stadt war zweimal Gastgeberin der EuroPride, 2001 und 2019, und die Regenbogenparade auf der Ringstraße gehört zu den schönsten Prides Europas.

Wo die Szene zu Hause ist

Die meisten Gay-Bars und gay-freundlichen Cafés liegen rund um den Naschmarkt und die Wienzeile im 6. Bezirk. Hier findest du die Village Bar, die Marea Alta an der Gumpendorfer Straße, die Eagle Bar für die Lederszene und das prachtvolle Café Savoy, ein Kaffeehaus von 1896, das heute zugleich schwule Bar ist. Zum Tanzen geht es in die Innenstadt: Das Why Not am Tiefen Graben ist seit 1979 einer der bekanntesten Gay-Clubs der Stadt.

Wann hinfahren?

  • Ende Juni oder Anfang Juli – Regenbogenparade: Die Parade zieht über die Ringstraße – und zwar gegen die Fahrtrichtung, als eine der wenigen Demos der Stadt.
  • Das ganze Jahr: Drag, Karaoke und Clubnächte – die aktuellen Termine stehen unten.

Unsere Favoriten

  • Für Kaffee und Kuchen: das Café Savoy mit seinen riesigen Spiegeln und dem Kronleuchter von Theophil von Hansen.
  • Für den ersten Drink: die Village Bar nahe dem Naschmarkt.
  • Zum Tanzen: das Why Not in der Innenstadt.

Praktische Tipps

  • Der Naschmarkt ist tagsüber ein guter Startpunkt – abends geht es in die Bars ringsum.
  • Im Kaffeehaus ist es üblich, lange zu sitzen. Zum Kaffee gibt es traditionell ein Glas Wasser.
  • Viele Bars haben montags geschlossen.

Redaktionell recherchiert, Stand Oktober 2026.

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