Zürich

Zürich ist klein, teuer – und überraschend gesellig. Die Szene trifft sich vor allem in der Altstadt, wo zwischen Gassen und Limmatquai einige langjährige Bars liegen. Ein Wochenende reicht, um sie kennenzulernen.

Altstadt und Niederdorf

Im Niederdorf liegt das Cranberry, eine der bekanntesten Gay-Cocktailbars der Stadt. Am Seilergraben empfängt Petra in ihrer Tip Top Bar mit Schlager und Drag. An der Spitalgasse ist die Kweer Bar ein entspannter queerer Treffpunkt – genau dort, wo schon ab den 1950ern die legendäre Barfüsser-Bar lag. Und direkt am Limmatquai lohnt ein Blick ins Odeon: Das Café von 1912 gilt als einer der Geburtsorte des Dadaismus und wird am Abend zum Treffpunkt auch für die Szene.

Wann hinfahren?

  • Juni – Zurich Pride: Das Pride-Festival mit Demo prägt den Juni in der Stadt.
  • Das ganze Jahr: Drag-Abende und Partys – die aktuellen Termine stehen unten.

Unsere Favoriten

  • Für Cocktails: das Cranberry im Niederdorf.
  • Für Schlager und Show: Petra’s Tip Top Bar.
  • Für Geschichte: das Odeon am Limmatquai.

Praktische Tipps

  • Zürich ist teuer: Ein Drink kostet schnell deutlich mehr als in Deutschland.
  • Die Altstadt ist klein – die meisten Bars erreichst du zu Fuß.
  • Einige Clubs öffnen nur am Wochenende. Vor dem Ausgehen die aktuellen Zeiten prüfen.

Redaktionell recherchiert, Stand Oktober 2026.

Karte

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